Arbeitsweise von optoelektronischen Näherungsschaltern

Optoelektronische Erfassungssysteme bestehen generell aus einem Sender und einem Empfänger mit nachgeschaltetem Signalumformer.

Als Senderbauteil dient eine GaAS-Diode, die getaktetes infrarotes Licht bei ca. 900 nm mit einer Taktfrequenz von ca. 1,5 kHz abstrahlt. Empfängerseitig wird durch eine Gleichlichtkompensation für eine entsprechende Störsicherheit gegen Fremdlicht gesorgt.

Das vom Sender ausgehende Licht gelangt direkt oder über Reflexion in den Empfänger.

Je nach Art der Erfassung des Objektes unterscheidet man innerhalb des Systems zwei unterschiedliche Funktionsorten: Reflextaster (Lichtaster) und Lichtschranke.

Reflextaster (Lichttaster)

Reflextaster (Lichttaster)
Reflextaster (Lichttaster)

Das vom Sender abgestrahlte Licht gelangt über Reflexion, die aber im Gegensatz zur Reflexions-Lichtschranke vom zu erfassenden Objekt selbst erzeugt wird, zum Empfänger (Fig.3 und 4)

Übersteigt der im Empfänger erzeugte Lichtstrom eine bestimmte Größe, wird dies vom Signalumformer erkannt und ausgewertet.

Der erzeugte Lichtstrom ist bei diesem Erfassungsprinzip, im Gegensatz zu einer Lichtschranke, abhängig vom Reflexionsvermögen des zu erfassenden Objektes.

Aus diesem Grund ist beim Einsatz eines Reflextasters unbedingt das Reflexionsvermögen eines vorhandenen Hintergrundes im Verhältnis zum abzutastenden Objekt zu beachten.